Im Vergleich zum miniaturisierten HD Mini bietet der Rekorder HyperDeck Studio HD Plus komfortablere Transporttasten, Kopfhörerausgang und Lautsprecher auf der Frontseite sowie 6G-SDI mit gleichzeitiger Fill- und Key-Ausgabe für die Regie. Er zeichnet bis 1080p60 in allen Formaten und bis 2160p30 in ProRes und DNx auf. Das Gehäuse mit halber Rackbreite bietet…
Im Vergleich zum miniaturisierten HD Mini bietet der Rekorder HyperDeck Studio HD Plus komfortablere Transporttasten, Kopfhörerausgang und Lautsprecher auf der Frontseite sowie 6G-SDI mit gleichzeitiger Fill- und Key-Ausgabe für die Regie. Er zeichnet bis 1080p60 in allen Formaten und bis 2160p30 in ProRes und DNx auf. Das Gehäuse mit halber Rackbreite bietet außerdem HDMI-2.0-Ein- und -Ausgang und einen 3G-SDI-Monitorausgang.
Der HyperDeck Studio HD Plus erweitert den kompakten Rekorder mit halber Rackbreite um einen HDMI-Eingang, einen SDI-Monitorausgang und zwei SDI-Ausgänge für getrennte Fill- und Key-Signale.

Der HyperDeck Studio zeichnet Sendemaster auf, spielt Clips in den Mischer ein und dank eingebauter Timecode- und Referenzgeneratoren bauen Sie aus mehreren Geräten ein Rack für die ISO-Aufnahme aller Kameras.
H.264-, ProRes- und DNx-Dateien mit PCM- oder AAC-Ton öffnen Sie direkt im Schnittprogramm, ohne Umwandlung.
Ist ein Medium voll, läuft die Aufnahme nahtlos auf dem zweiten weiter, das volle wird im laufenden Betrieb getauscht.
Timecode- und Referenzausgänge werden zu weiteren Rekordern durchgeschleift, so laufen mehrere Geräte synchron.
Textprotokoll über Ethernet, Dateiübertragung per FTP und klassische RS-422-Steuerung aus Schnittplatz oder Automation.
Die Frontseite des HD Plus hat größere Transporttasten mit festem Druckpunkt, Menütasten, ein Suchrad, ein 2,2″-Farbdisplay, einen Kopfhörerausgang und einen eingebauten Lautsprecher. Jeder Tastendruck wird zugleich an den RS-422-Ausgang gesendet, sodass sich weitere Rekorder in Schleife steuern lassen.

Das Display auf der Frontseite zeigt Timecode, Transportstatus und eine farbige Vorschau des gerade aufgezeichneten oder wiedergegebenen Clips, den Status jedes Medienschachts, Videonorm, Bildrate und Audiopegel. Die Audiometer lassen sich zwischen VU- und PPM-Ballistik umschalten, die Menüs kennen einen hellen und dunklen Modus.
Der Rekorder schreibt auf gängige UHS-I- und schnelle UHS-II-SD-Karten, teure Spezialmedien sind also nicht nötig. Ist eine Karte voll, läuft die Aufnahme auf der zweiten weiter und die volle wird im Betrieb getauscht. Über USB-C kann auch auf ein externes Laufwerk aufgenommen werden, von dem direkt geschnitten wird; SSDs bindet ein Blackmagic MultiDock 10G ein.
Die Modelle HD Plus und HD Pro zeichnen H.264 bis 1080p60 in bis zu 10 Bit 4:2:2 sowie ProRes und DNxHR bis Ultra HD 2160p30 auf. Sie spielen auch ProRes-4444-Dateien mit Alphakanal ab. Ton wird als PCM oder AAC gespeichert, Dateien auf ExFAT- oder HFS+-Medien öffnen sich direkt am Computer.
Zwei SDI-Ausgänge spielen ProRes-4444-Dateien so ab, dass der Alphakanal als separates Key-Signal am zweiten Ausgang anliegt – der Rekorder dient so als Player für animierte Bauchbinden und Stinger, die im Mischer gekeyt werden. Der 4K Pro spielt Fill und Key auch in Ultra HD; ATEM-Mischer starten die Wiedergabe über Ethernet.

Alle Modelle haben eingebaute Timecode- und Referenzgeneratoren mit Ausgängen, die zu weiteren Rekordern durchgeschleift werden. So bauen Sie aus mehreren Geräten ein Rack für die ISO-Aufnahme einzelner Kameras und schneiden nach der Veranstaltung Multicam. Die Generatoren laufen frei und rasten automatisch ein, sobald Referenz oder Timecode anliegt.
Die SDI- und HDMI-Eingänge erkennen HDR-Signale automatisch, und Dateien erhalten die richtigen HDR-Kennzeichnungen nach ST2084 (PQ und HLG); HDR-Informationen gehen auch an die SDI-Ausgänge. In den Monitorausgang lässt sich eine 33-Punkt-3D-LUT laden, um einen Look zu prüfen oder Film-Gamma umzuwandeln. Über SDI werden 2, 4, 8 oder 16 Tonkanäle aufgenommen.

Das HD Plus hat ein eingebautes Netzteil für 100–240 V AC und einen 12-V-DC-Eingang im Broadcast-Stil mit 4-Pin-XLR-Anschluss. Über den DC-Eingang lässt sich der Rekorder als Reserve zur Netzversorgung aus einem externen Akku speisen.

Das HD Plus hat halbe Rackbreite, sodass zwei unabhängige Rekorder in eine Höheneinheit passen, oder es wird mit anderen Blackmagic-Modulen gleicher Breite kombiniert. Auf dem Tisch funktioniert es auch allein.

Dateien lassen sich per FTP aus der Ferne auf den Rekorder laden, gesteuert wird er per einfachem Textprotokoll über Ethernet oder klassisch per RS-422 mit Advanced Media Protocol. Der Rekorder kann auch direkt auf Netzwerkspeicher aufnehmen, sodass mehrere Kameras in einen gemeinsamen Ordner schreiben.
Wird der USB-C-Anschluss nicht für ein externes Laufwerk genutzt, schließen Sie den Rekorder direkt an einen Computer an, der ihn als gewöhnliche Webcam in 1080 HD erkennt. Das funktioniert mit Zoom, Microsoft Teams, Skype oder beim Streaming mit Open Broadcaster und XSplit Broadcaster.
Auf der Frontseite finden Sie Lautsprecher ein/aus, Fernsteuerungstaste, Kopfhörerausgang, Lautsprecher, zwei SD-Kartensteckplätze, Transporttasten, Eingangswahl-, Such- und Menütasten, ein 2,2″-Display und das Suchrad.

Auf der Rückseite liegen AC-Netzeingang, DC-Stromeingang, Ethernet, RS-422-Ein- und -Ausgang, USB-C für externe Aufnahme und Webcam-Ausgang, 3G-SDI-Monitorausgang, Referenzein- und -ausgang, Timecode-Ein- und -Ausgang, HDMI-Ein- und -Ausgang sowie 6G-SDI-Eingang, zwei Ausgänge und Loop-Ausgang.

210 × 177 × 44,2 mm, Gewicht 1,15 kg.

Die Videorekorder der Reihe HyperDeck Studio zeichnen hochwertiges Video auf SD-Karten, externe USB-Laufwerke und (je nach Modell) SSDs in den Formaten H.264, Apple ProRes oder DNxHD mit PCM- oder AAC-Ton auf. Das 4K-Modell unterstützt zusätzlich den Codec H.265. Für die ISO-Aufzeichnung dienen eingebaute Timecode- und Synchronisationsgeneratoren, mit denen sich mehrere Geräte synchronisieren lassen. HyperDeck-Studio-Rekorder sind ideal für Fernsehstudios, Übertragungswagen und Digital-Signage-Installationen. Sie haben klassische Bedienelemente einschließlich Suchrad und ein eingebautes LCD mit Videovorschau und Audiometern mit VU- oder PPM-Ballistik.
Die neue HyperDeck-Studio-Reihe
Die neuen HyperDeck-Studio-Rekorder wurden komplett überarbeitet und bieten Dutzende neuer Funktionen. Die höheren Modelle haben zusätzliche Bedienelemente nach dem Vorbild klassischer Studiorekorder und mehr Anschlüsse auf der Rückseite. Vier Modelle decken jede Arbeit im Studio und vor Ort ab: Das Modell HD Mini mit 3G-SDI zeichnet H.264-, ProRes- oder DNxHD-Dateien auf SD-Karten einschließlich UHS-II oder auf externe USB-Laufwerke auf und gibt sie wieder, in SD und HD bis 1080p60. Das größere Modell HD Plus bietet zusätzlich bessere Transporttasten, Kopfhörerausgang und Lautsprecher auf der Frontseite, 6G-SDI mit Fill- und Key-Ausgängen, einen SDI-Monitorausgang und H.264-Aufnahme bis 1080p60 bzw. ProRes und DNx bis 2160p30. Die Modelle HD Pro und HD Plus haben dieselbe Elektronik, das Pro-Modell steckt jedoch in einem Gehäuse mit voller 19″-Breite und bietet ein Suchrad aus Metall und zwei SSD-Steckplätze. Das Spitzenmodell 4K Pro hat 12G-SDI, 10G-Ethernet und zeichnet H.264, H.265, ProRes oder DNx in SD, HD und Ultra HD bis 2160p60 auf. Mit H.265 sind auf einer 1-TB-Karte bis zu 58 Stunden ununterbrochene Aufnahme in Ultra HD 2160p60 möglich, mit H.264 bis zu 157 Stunden (also mehr als 6 Tage) in 1080p59,94.
Aufnahme auf SD/UHS-II, USB-Laufwerke und SSDs
Die HyperDeck-Studio-Modelle zeichnen auf gängige SD-Karten und schnelle UHS-II-Karten auf, teure Spezialmedien sind also nicht nötig. Außerdem lässt sich auf externe USB-Laufwerke aufnehmen, bei den Pro-Modellen auch direkt auf SSDs im Format ExFAT oder HFS+. Alle Modelle haben zwei SD-Kartensteckplätze für ununterbrochene Aufnahme: Ist eine Karte voll, läuft die Aufnahme automatisch auf der zweiten weiter. So lassen sich lange Kultur- oder Sportveranstaltungen und Konferenzen problemlos aufzeichnen. Die Rekorder nehmen in den Standardformaten DNx und ProRes sowie in H.264 auf (Plus- und Pro-Modelle bis 10 Bit 4:2:2), in NTSC, PAL, 720p (einschließlich 720p50 und 720p59,94), 1080p (einschließlich 1080p23,98, 24, 25, 29,97, 30, 50, 59,94, 60p und PsF-Modi) und 1080i (einschließlich 1080i50 und 1080i59,94); das 4K-Modell zusätzlich H.265 in Ultra HD (bis 2160p60, 2K und 4K DCI bis 30p). Die Plus- und Pro-Modelle spielen außerdem ProRes-4444-Dateien einschließlich Alphakanal ab.
Anschlüsse 3G-SDI, 6G-SDI oder 12G-SDI
Je nach Modell bieten die Rekorder 3G-SDI, 6G-SDI oder 12G-SDI, und alle Modelle ohne Ausnahme haben einen HDMI-Ausgang für Fernseher und Projektoren. Die Pro- und Plus-Modelle haben außerdem einen SDI-Monitorausgang mit Statuseinblendungen und zwei SDI-Ausgänge für die Wiedergabe von ProRes-4444-Dateien als Fill und Key für die Regie. Der Standard-Ethernet-Anschluss mit 1 Gbit/s wird beim 4K-Modell durch schnelles 10G ersetzt.
USB-Ausgang und HDR-Unterstützung
Für breite Softwarekompatibilität bieten HyperDeck-Studio-Rekorder einen USB-Anschluss, der als Webcam arbeitet. So funktionieren sie problemlos mit Videokonferenz- und Streaming-Software wie Zoom, Microsoft Teams, Skype, Open Broadcaster oder XSplit Broadcaster. Für die Filmpostproduktion gibt es HDR-Unterstützung (statische PQ- und HLG-Metadaten nach ST2084), die Plus- und Pro-Modelle unterstützen außerdem 3D-LUTs am Monitorausgang. Dazu kommen SDI-Audio (bis 16 Kanäle) mit Pegelanzeige sowie Timecode- und Referenzgeneratoren zur Synchronisation mehrerer Geräte.
Maximale Kompatibilität
Die aufgezeichneten Dateien sind mit praktisch allen Schnitt- (DaVinci Resolve, Apple Final Cut Pro, Adobe Premiere Pro, Avid Media Composer) und Effektprogrammen (Fusion, Adobe After Effects) kompatibel und mit dem Codec H.264 auch mit Videoplattformen wie YouTube, Facebook, Vimeo oder Twitter. Mit externen USB-Laufwerken entfällt das Kopieren über Kartenleser, was die Weiterverarbeitung des Materials zusätzlich beschleunigt.
Kompakte Bauweise
Wer einen leicht transportablen Rekorder braucht, greift zum HyperDeck Studio HD Mini mit einem Drittel der Breite eines 19″-Geräteracks. Mit dem optionalen Teranex Mini Rack Shelf lassen sich drei Rekorder nebeneinander montieren oder mit anderer Technik kombinieren, zum Beispiel mit dem Konverter Teranex Mini Analog to SDI 12G für die Digitalisierung von analogem Archivmaterial. Das HD Mini lässt sich genauso gut eigenständig auf dem Schreibtisch betreiben.
Funktionen der HyperDeck-Studio-Rekorder
| Hersteller: | Blackmagic Design |
| Kategorie: | Studio-Recorder |
| Bauform | Rack |
| Format/Codec | DNxHR · DNxHD · ProRes · MOV · MXF · H.264 |
| Unterstützte Auflösungen | 4K DCI/24p, 25p, 30p · UHD/24p, 25p, 30p · 2K/24p, 25p · 1080/50p, 60p · 1080/24p, 25p, 30p · 1080/50i, 60i · 720/50p, 60p · 480i/576i |
| Eingang | HDMI · 6G SDI |
| Aufnahmemedium | SD-Karte |
| Diagonale | 2.2" |
| Andere Merkmale | Fernsteuerung · Ethernet · SDI-Schleife |
| Stromversorgungsart | Intern · Netzteil |
| SDR/HDR | HDR |
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