Gefedertes System zur Kamerabefestigung am Fahrzeug. Dovetail-Platten und drei für je 50 kg ausgelegte Saugnäpfe lassen sich laut Hersteller auf acht Arten kombinieren — für Motorhaube, Flanke, Heck und Dach. Der Dämpfungsarm trägt 7,5 kg und schluckt die Stöße schlechter Fahrbahn. Den Strom liefern zwei V-Mount Akkuplatten für rund acht Stunden. Fernsteuerungs-Set…
Gefedertes System zur Kamerabefestigung am Fahrzeug. Dovetail-Platten und drei für je 50 kg ausgelegte Saugnäpfe lassen sich laut Hersteller auf acht Arten kombinieren — für Motorhaube, Flanke, Heck und Dach. Der Dämpfungsarm trägt 7,5 kg und schluckt die Stöße schlechter Fahrbahn. Den Strom liefern zwei V-Mount Akkuplatten für rund acht Stunden. Fernsteuerungs-Set und Monitorhalterung sind optionales Zubehör.
Das Tilta Hydra Alien Car Mounting System ist eine gefederte Kamerahalterung für Fahrzeuge. Dovetail-Platten, drei Saugnäpfe und ein Dämpfungsarm mit hydraulischer Dämpfungsstrebe ergeben einen Aufbau für Motorhaube, Flanke, Heck und Dach — und Sie stellen ihn genau dorthin, wo die Kamera stehen soll. Für den Strom sorgen zwei V-Mount Akkuplatten, damit Gimbal und Kamera einen ganzen Drehtag durchhalten.
Das System besteht aus den Dovetail-Platten L1 bis L4, einer Verbindungsplatte und drei Saugnäpfen, die sich jedes Mal anders kombinieren lassen. Der Hersteller beschreibt acht Montagearten — tiefe Frontperspektive, tiefe und hohe Seitenperspektive, Heck, Fahrzeugecke, Dach und Motorhaube. So richten Sie den Aufbau genau dort ein, wo die Kamera stehen soll, auch an einer formal anspruchsvollen Karosserie.

Der Dämpfungsarm mit hydraulischer Dämpfungsstrebe ist das Herz des Aufbaus und trägt 7,5 kg. Darauf kommt also auch eine DSLR oder spiegellose Kamera mit Objektiv auf dem Gimbal, nicht nur eine kleine Actioncam. Die straffe Feder und die hydraulische Dämpfung senken die Amplitude harter Stöße, sodass das Bild auch auf schlechter Fahrbahn ruhig bleibt.

Der große wie der kleine Hydra Alien Saugnapf sind einzeln für 50 kg ausgelegt. Das elastische dämpfende Silikon hält länger und scheuert weniger, die überarbeiteten Kolben dichten auch bei Kälte besser ab. Drei im Dreieck gesetzte Saugnäpfe geben dem Aufbau eine Steifigkeit, die ein einzelner Befestigungspunkt nie erreicht.
Die Platten lassen sich untereinander verbinden und haben über die ganze Länge Montagebohrungen, sodass Sie die Kameraposition zentimeterweise einstellen und nicht nach vorgebohrten Löchern. Die klappbare Konstruktion und die Schnellspannräder bedeuten, dass der Aufbau zwischen zwei Einstellungen in Minuten umgebaut und nach dem Dreh in den Koffer gelegt ist.
Hoch, tief, seitlich am Fahrzeug und oben vom Dach — das Hydra Alien lässt sich für fast jede Einstellung aufbauen. Der gefederte Dämpfungskopf und der beiliegende 90°-Adapter erlauben zudem, den Gimbal kopfüber zu hängen, wenn die Einstellung es verlangt. Die Saugnäpfe kommen auch mit runder Karosserie und Flächen zurecht, an denen eine übliche Halterung nicht hält.

Zwei V-Mount Akkuplatten versorgen Gimbal und Kamera über P-Tap und halten rund acht Stunden Dauerbetrieb durch. Die Stützhalterung der Doppelplatte hält beide Akkus fest an der Säule, die beiliegende Stromversorgungs-Grundplatte für die RS 2 schützt die Kamera bei schneller Fahrt und auf schlechter Fahrbahn. Die Kabel entlang der Platten ordnen zehn Kabelklemm-Saugnäpfe.
Im Koffer finden Sie die Dovetail-Platten L1 bis L4 und die Verbindungsplatte, einen großen und zwei kleine Saugnäpfe, den Dämpfungsarm mit hydraulischer Dämpfungsstrebe, den Dämpfungskopf mit 90°-Adapter, die Stromversorgungs-Grundplatte für die RS 2 mit Kabel, zwei V-Mount Akkuplatten, acht Gegengewichte à 220 g, einen Satz von zehn Kabelklemm-Saugnäpfen, Werkzeug und einen Sicherungsgurt.

Das ganze System passt in einen wasserdichten Hartschalenkoffer mit Formschaum. So bringen Sie es zwischen Drehorten unterwegs, ohne dass etwas zerkratzt oder verloren geht, und zwischen den Drehs hat das Set seinen Platz. Der Koffer hält Regen und Schnee aus und lässt sich auch für andere Ausrüstung nutzen.

Das Hydra Alien unterstützt die drahtlose wie die kabelgebundene Steuerung der Gimbals DJI RS 2 und RS 3 Pro — der Griff mit Joystick steuert Schwenk und Neigung, startet und stoppt die Aufnahme und löst auch Fotos aus. Das Fernsteuerungs-Set gehört jedoch nicht zu diesem Lieferumfang; der Hersteller führt es als optionales Zubehör (Remote Control Kit for DJI Ronin) und es wird getrennt gekauft.
Dasselbe gilt für die Hydra Alien Monitorhalterung (HDA-T02-MB), den 75-mm- und den 100-mm-Kugelkopf-Riser sowie eine zweite Stromversorgungs-Grundplatte. Wenn Sie ein Set möchten, das Fernsteuerung und Monitorhalterung bereits enthält, greifen Sie zur Ausführung Pro Kit derselben Familie.
Das System trägt jeden Gimbal, der sich mit einer 1/4″-20-Schraube befestigen und über P-Tap oder aus dem eigenen Akku versorgen lässt — der Hersteller nennt DJI RS 2, RS 3, RS 3 Pro, Ronin 4D und Zhiyun Crane 3S. Bei RS 3 und RS 3 Pro kann die M-Taste am optionalen Griff die Gimbal-Funktion nicht nachbilden, sie schaltet nur den Modus um.
Die Akkuplatten sind nicht mit 26-V-Akkus kompatibel. Zwei Akkus auf der Platte halten rund acht Stunden Dauerbetrieb durch.
Setzen Sie die Saugnäpfe auf eine ebene und saubere Fläche und halten Sie das Gewicht des Arms über ihrer Mitte im Gleichgewicht. Drücken Sie beim Ansetzen immer kräftig an, bis der Saugnapf sichtbar zusammengedrückt ist — nur aufgelegt löst er sich viel leichter. Sichern Sie den Aufbau am Fahrzeug mit dem beiliegenden Sicherungsgurt.
Der Hersteller rät davon ab, die Saugnäpfe an foliertem Fahrzeug zu verwenden: in direkter Sonne und Hitze halten sie schlechter und hinterlassen leichter Spuren. Schützen Sie den Lack lieber mit einer Schutzfolie.
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