Der Portkeys LH7C ist ein 7"-Touchscreen-Kameramonitor mit 1000 Nits Helligkeit, HDMI-Ein- und -Ausgang und kabelgebundener Steuerung von Kameras der Marken Sony, Canon, Panasonic und Nikon. Ein einziges TA03Y-Kabel führt Bild und Befehle, sodass sich Aufnahme, ISO, Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich und Fokus direkt am Monitor einstellen…
Der Portkeys LH7C ist ein 7"-Touchscreen-Kameramonitor mit 1000 Nits Helligkeit, HDMI-Ein- und -Ausgang und kabelgebundener Steuerung von Kameras der Marken Sony, Canon, Panasonic und Nikon. Ein einziges TA03Y-Kabel führt Bild und Befehle, sodass sich Aufnahme, ISO, Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich und Fokus direkt am Monitor einstellen lassen.
Das 1920 × 1080 Panel mit 10-Bit-Verarbeitung (8 Bit + 2 FRC), voller Rec.709-Abdeckung und 1000:1 Kontrast bleibt auch in direkter Sonne ablesbar. MOVNORM OS bietet Waveform, ARRI False Color, Zebra, 3D-LUT auf dem Display und am HDMI-Ausgang sowie anamorphotisches De-Squeeze. Der Monitor wiegt 263 g und verbraucht höchstens 8 W.
Der LH7C führt Videosignal und Kamerasteuerung in einem Kabel zusammen. Der TA03Y-Adapter kommt an HDMI und USB-C der Kamera, das andere Ende an den Monitor — ein zweites Kabel entlang des Arms entfällt und mit ihm die häufigste Ausfallursache am Set.
Nach dem Einschalten erkennt der Monitor eine unterstützte Kamera selbstständig. Direkt am Touchscreen starten und stoppen Sie die Aufnahme und ändern ISO, Blende, Belichtungszeit, Shutter-Winkel, Weißabgleich, Farbtemperatur, Belichtungskorrektur, Fokusmodus und Fokuspunkt. Der Monitor zeigt außerdem Akkustand, Kartenstatus und verbleibende Aufnahmezeit der Kamera.
Das 7-Zoll-Panel mit 1920 × 1080 erreicht 1000 Nits, das Bild bleibt also in direkter Sonne ablesbar. 1000:1 Kontrast und 85° Blickwinkel in alle Richtungen halten die Farbwiedergabe auch für den, der neben dem Kameramann steht.
10-Bit-Verarbeitung (8 Bit + 2 FRC) und volle Rec.709-Abdeckung bedeuten weiche Verläufe ohne Banding — auf sieben Zoll sieht man das am Himmel ebenso wie an Hauttönen.
Der HDMI-Eingang nimmt DCI 4K (4096 × 2160) mit 24 B/s, UHD 4K bis 30 B/s und Full HD bis 60 B/s an. 4K-Material wird auf 1080p heruntergerechnet (Oversampling), was ein schärferes Bild ergibt als ein einfaches Verkleinern.
Der HDMI-Ausgang gibt 1080p60 weiter. Wahlweise werden 3D-LUT, Benutzeroberfläche, Helligkeits-, Farbton- und Kontrastanpassungen, die anamorphotische Korrektur und die gestreckte Unterkante für Hochformataufnahmen mit ausgegeben — Regie oder Rekorder sehen dann genau dasselbe wie der Kameramann.
Verfügbar sind RGB- und Luma-Waveform, Luma-Histogramm, Audio-Meter, Zebra, ARRI False Color samt eigenem Modus mit frei gesetzten IRE-Werten, die Funktion Log Stops, die das Log-Signal der Kamera anhand ihrer tatsächlichen Blendenstufen in Belichtungszonen teilt, sowie HDR (HLG).
Der neue Peaking-Algorithmus beherrscht den Peaking Frame — er hebt nur innerhalb eines gewählten Rahmens hervor, sodass die Kamera-UI frei bleibt. Dazu kommen ein rechteckiger Ausschnitt zum präzisen Vergrößern beliebiger Bildstellen, Zoom per Geste, Hilfsrahmen, Raster, Seitenverhältnisse, automatisches Spiegeln, Bildaufnahme mit halbtransparenter Überlagerung und anamorphotisches De-Squeeze mit 1,33×, 1,5×, 2,0× oder einem eigenen Wert von 0,25× bis 4,00×.
Von einem USB-Stick lassen sich bis zu 20 eigene 3D-LUTs laden. Die vier Tasten F1–F4 an der Oberkante belegt man mit den Funktionen, die beim Dreh am häufigsten gebraucht werden.
Bei Sony-Kameras lässt sich der Rahmen des Tracking-Autofokus neuerdings direkt mit dem Finger auf dem Monitor verschieben. Weitere Marken reicht der Hersteller per kostenlosem Firmware-Update nach.
Ein Verbrauch von höchstens 8 W bedeutet rund 7 bis 8 Stunden aus einem einzigen Sony-Akku NP-F970 (6600 mAh). Die eingebaute Platte nimmt NP-F970, F960, F750 und F550 auf, der Eingang DC 7–24 V erlaubt die Versorgung aus dem V-Mount- oder Gold-Mount-Akku des Rigs.
Das Gehäuse aus Polycarbonat und ABS wiegt 263 g und ist nur 18,4 mm hoch. Drei 1/4"-20-Gewinde mit Verdrehsicherung an der Unterseite und an beiden Seiten lassen den Monitor dort sitzen, wo gerade Platz ist.
Der Umfang der Steuerung hängt vom Kameramodell und vom verwendeten Kabel ab — ein Teil der Kameras wird HDMI auf HDMI angeschlossen, ein Teil HDMI auf Micro HDMI. Die Steuerung der Canon EOS C50 kündigt der Hersteller für ein kommendes Firmware-Update an.
| Hersteller: | PortKeys |
| Kategorie: | Kamera-Monitore |
| Größe | 7" |
| Eingänge überwachen | 4K-HDMI |
| Leuchtkraft | 1000cd/m2 |
| Auflösung des Panels | 1920x1080 |
| Monitor-Stromversorgung | Sony NP-F · DC 7-24V |
| Andere Merkmale | Leichtgewicht · Touchscreen · HDR · Steuerung der Kamera · 3D-LUT-Korrektur · 10-bit IPS |
| Hohe Helligkeit | Ja |
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