Das Tilta Mirage Motorized VND Kit ist ein modulares Komponentensystem, das eine Mattebox, die auf 95 mm OD geklemmt werden kann, und ein variables ND-System mit einem Motor und einem drahtlosen Controller kombiniert, mit dem Sie den ND-Effekt bei Bedarf präzise von 0,3 bis 2,7 Blendenstufen einstellen können, und ist robust für den täglichen Einsatz auf Ihrem…
Das Tilta Mirage Motorized VND Kit ist ein modulares Komponentensystem, das eine Mattebox, die auf 95 mm OD geklemmt werden kann, und ein variables ND-System mit einem Motor und einem drahtlosen Controller kombiniert, mit dem Sie den ND-Effekt bei Bedarf präzise von 0,3 bis 2,7 Blendenstufen einstellen können, und ist robust für den täglichen Einsatz auf Ihrem Kamerarigg und leicht für die Arbeit mit Handhelds, Gimbals, Stabilisatoren oder Drohnen. Die Matte Box wiegt ungefähr so viel wie ein Standard 4 x 5,65"-Glasfilter und kann mit dem mitgelieferten Filteradapter mit 95-mm-Rundfiltern von Tilta bestückt werden. Das modulare Design bedeutet, dass Sie die Mattebox für jede einzelne Aufnahme so konfigurieren können, dass sie Ihren Bedürfnissen entspricht.
Das Tilta Mirage Motorized VND Kit ist der Mirage mit allem: Modul mit variablem ND 0,3 – 2,7, Funkmotor, Controller für die NATO-Schiene, 14500-Stromversorgung mit Akku und Ladegerät sowie 15-mm-LWS-Stangenstütze. Die ND-Dichte ändern Sie während der Fahrt bis 100 Meter, mit Signal-Repeater bis zu zwei Kilometer weit.
Mirage klemmt direkt auf Objektive mit 95 mm Frontdurchmesser, also auf klassische Cine-Optiken wie ARRI Ultra Prime oder Leica Summicron-C. Auf DSLR- und spiegellose Objektive kommt er über Adapterringe — vier liegen dem Basis-Set bei, für 67, 72, 77 und 82 mm; weitere Durchmesser gibt es separat.
Der Rundfilter sitzt in einer Kassette, die mit einem einzigen Druck im Matte Box einrastet. Der Wechsel dauert eine Sekunde, dabei muss weder die Sonnenblende ab noch das Glas angefasst werden, und der Filter kann sich im Gewinde nicht verklemmen. Das Prinzip stammt aus der Filmproduktion — schneller und schonender als ein Schraubfilter.
Der runde 95-mm-Filter von Mirage ist 2 mm dick und wiegt 30 g. Ein klassischer 4×5,65″-Filter misst 4 mm und wiegt 135 g. Pro Filter sparen Sie also über hundert Gramm; bei fünf Filtern im Drehtag ein halbes Kilo, das weder Gimbal noch Drohne tragen müssen. Das kleinere Glas ist zudem günstiger.
Wenn Sie das klassische Rechteckformat oder mehrere Filter gleichzeitig brauchen, gibt es für Mirage stapelbare 4×5,65″-Rahmen und deren Halter. Runde und rechteckige Filter lassen sich dabei in einem Aufbau kombinieren, Sie müssen sich also nicht vorher festlegen.
Für den 95-mm-Standard von Mirage fertigen auch andere Marken Filter, also stehen Sternfilter, farbige Streaks, anamorphotische Flares, Black und White Pro Mist und weitere Effekte zur Wahl. Alle kommen in dieselbe Kassette und lassen sich am Set ohne Werkzeug tauschen.
Das Modul mit variablem ND entstand gemeinsam mit führenden Optikherstellern und wiegt in der leichtesten Konfiguration 130 g. Die PL-+-CPL-Technik hält die Farben auch bei höchster Dichte neutral, und der Bereich ND 0,3 – 2,7 hat harte Anschläge, lässt sich also nicht überdrehen. Die Dichte stellen Sie am Ring des Moduls ein — oder per Funk mit dem Motor, der in diesem Set enthalten ist.
Der Motor sitzt direkt am VND-Modul und ändert die ND-Dichte während der Fahrt, ohne dass Sie den Matte Box anfassen. Im Set liegt auch die 14500-Stromversorgung mit Akku und Ladegerät bei, der Motor läuft also unabhängig von der Kamera und zieht ihr keinen Strom ab.
Das VND-Modul wird bis 100 Meter per Funk gesteuert; mit einem Signal-Repeater wächst die Reichweite auf bis zu 2 Kilometer, was auch für eine Drohne reicht. So korrigieren Sie die Belichtung selbst dann, wenn die Kamera außer Reichweite ist — am Kran, am Auto oder in der Luft.
Der mitgelieferte Funkcontroller rastet auf einer NATO-Schiene ein und steuert neben dem Mirage-Motor auch die Motoren Nucleus M und Nucleus Nano. Das VND-Modul gehorcht ebenso den übrigen Controllern der Nucleus-Reihe, am Set genügt also eine Steuerung für Schärfe und ND-Dichte.
Der Korpus ist aerodynamisch geformt und hat integrierte Lüftungsschlitze, die den Luftwiderstand senken. Der Aufbau bleibt auch bei schneller Fahrt oder im Drohnenflug ruhig; das optionale Frontschutzelement schützt die Filter zusätzlich vor Steinschlag und Insekten.
Mirage lässt sich zerlegen. Sonnenblende ab, Filterhalter tauschen, die 15-mm-LWS-Stangenstütze dran — oder umgekehrt der leichte Clamp-on-Adapter, und aus dem vollwertigen Matte Box wird ein Aufbau für den Gimbal. Auf dieses Baukastenprinzip hat Tilta Patente angemeldet.
Empfohlene Bereiche: ND 0,3 – 2,1 für Weitwinkel, ND 2,1 – 2,7 ab 35 mm Brennweite. Außerhalb davon können Vignettierung oder ein Kreuzschatten auftreten.
Normal montiert polarisiert der VND-Filter nicht. Umgekehrt eingesetzt polarisiert er — gesteuert wird das dann durch Drehen des ganzen Matte Box, dafür lässt sich der Funkmotor nicht mehr anbringen.
Den Mirage-Motor nicht über USB-C versorgen, solange die 14500-Stromversorgung angeschlossen ist. Die seitlichen Fokusgriffe von Tilta versorgen den Motor mit Strom, steuern ihn aber nicht.
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