Die Karbon-Clamp-on-Matte-Box Tilta Mirage Pro wird über wechselbare Rückteile direkt auf das Objektiv geklemmt; es gibt sie in acht Durchmessern von 95 bis 136 mm.
Die Karbon-Clamp-on-Matte-Box Tilta Mirage Pro wird über wechselbare Rückteile direkt auf das Objektiv geklemmt; es gibt sie in acht Durchmessern von 95 bis 136 mm.
Sie nimmt drei 4×5,65″-Filter übereinander auf, und jede Filterkassette sichert eine eigene Schraube.
Zum Basic Kit gehören Adapterringe von 67 bis 82 mm für Fotoobjektive sowie eine Montagehalterung für 15-mm-LWS-Rods.
Das Tilta Mirage Pro Matte Box Basic Kit ist eine Karbon-Clamp-on-Matte-Box, die direkt auf die Objektivfront geklemmt wird. Die wechselbaren Rückteile decken acht Durchmesser von 95 bis 136 mm ab, innen finden drei 4×5,65″-Filter übereinander Platz und das Gehäuse lässt sich bis auf 621,5 g abrüsten. Das Basic Kit ergänzt das um Adapterringe von 67 bis 82 mm für Fotoobjektive und eine Montagehalterung für 15-mm-LWS-Rods.
Das Gehäuse der Mirage Pro besteht aus hochfestem Karbon mit matter Oberfläche. In der kompaktesten Konfiguration wiegt es 621,5 Gramm und zieht das Rig weder auf dem Gimbal noch am Kran nach unten. Dabei ist die ganze Matte Box ein Baukasten: Sonnenblende, Klappen, Filterkassetten und Rückteil nehmen Sie ohne Werkzeug ab und stellen genau die Konfiguration zusammen, die die Szene braucht.
Die Mirage Pro wird direkt auf die Objektivfront geklemmt, ohne Käfig und ohne Rods. Die Klemmadapter fertigt Tilta in acht Durchmessern — 95, 100, 104, 110, 114, 125, 134 und 136 mm — damit die Matte Box auf Cine-Objektive ebenso passt wie auf große Fotoobjektive. Das Rückteil wird einzeln gewechselt, beim Objektivwechsel muss also nicht das ganze Rig umgebaut werden.
In die Matte Box passen drei stapelbare Filterkassetten im Format 4×5,65″, sodass sich Graufilter, Polarisation und Diffusion gleichzeitig kombinieren lassen. Eine Kassette nimmt Glas von 2 bis 4 mm Stärke auf, also Filter praktisch aller Marken. Gewechselt wird von oben und ohne die Sonnenblende abzunehmen — ein Filterwechsel dauert Sekunden.
Die Kassetten werden nicht von einem gemeinsamen Hebel gehalten: Jede hat ihre eigene Feststellschraube, damit der Filter auch bei schneller Fahrt oder im Drohnenflug nicht herausfallen kann. Das Innere der Matte Box und die obere Klappe tragen eine von Tilta entwickelte Antireflexbeschichtung, die überschüssiges Licht durch diffuse Reflexion schluckt, statt es ins Objektiv zurückzuwerfen.
Die Karbon-Sonnenblende sitzt auf einer magnetischen Aufnahme mit Schnellspannknopf und lässt sich einhändig und ohne Werkzeug ansetzen und abnehmen. Ohne Sonnenblende ist die Matte Box deutlich leichter und trägt trotzdem alle drei Filter — praktisch am Gimbal oder überall dort, wo jedes Gramm zählt. Im Gegenlicht kommt sie einfach wieder zurück.
Die obere Klappe hat um 55° ausgestellte Seitenflügel und deckt damit einen weiteren Winkel ab als eine gerade Platte. Dazu gibt es die linke, rechte und untere Klappe — Licht lässt sich also von allen vier Seiten abschatten. Alle bestehen aus Karbon und werden ohne Werkzeug angesetzt; wenn Sie sie nicht brauchen, bleibt oben freie Fläche mit 1/4″–20-Gewinden und Passstiften für Zubehör.
Der Swing-Away-Adapter lässt die ganze Matte Box zur Seite schwenken, wenn Sie das Objektiv wechseln — sie muss nicht von den Rods genommen werden. Dieselbe Kombination erlaubt es, die Matte Box um ±25° zu neigen und um ±15 mm in der Höhe zu verschieben; damit verschwinden die Reflexionen, die zwischen Filterglas und Frontlinse entstehen. Die Neigung wird über ein Rädchen eingestellt oder aus der Ferne über den optionalen Whip-Adapter MB-T17-WA.
Der Gummidonut-Satz enthält drei Größen — 80 bis 95, 95 bis 114 und 114 bis 136 mm. Der Donut füllt den Spalt zwischen Objektiv und Rückteil der Matte Box, sodass kein Seitenlicht eindringt. Die Öffnung der Matte Box ist dabei bewusst weit und sitzt flach, weshalb die Mirage Pro Objektive bis hinunter zu 16 mm Brennweite verträgt.
Eine Hard Matte ist eine feste Maske, die vor die Filter geschoben wird und die Öffnung genau auf das Sensorformat oder die verwendete Brennweite verengt. Damit wird Licht abgeschnitten, das außerhalb des Bildes einfällt, sodass es gar nicht erst ins Rig gelangt und keinen Schleier erzeugt. Tilta liefert fünf Größen, aus denen je nach Objektiv gewählt wird.
Wenn die Matte Box nicht direkt am Objektiv hängen soll, kommt sie auf Rods. Tilta bietet dafür zwei Aufnahmen: eine Montagehalterung für den festen Sitz und einen Rod-Adapter, der zusätzlich Höhen- und Neigungsverstellung beherrscht. Beides gibt es für 15-mm-LWS- wie für 19-mm-Studio-Rods, die Matte Box passt also ans leichte wie ans volle Rig.
Das Set reist in einer geformten Tasche mit Fächern für Kassetten, Adapter und Filter, dazu kommt eine kleinere Zubehörtasche. Jedes Teil hat seinen Platz, zwischen den Takes wird also nicht gesucht und der Umbau der Matte Box ist eine Sache von Minuten.
±25° Neigung und ±15 mm Höhenverstellung funktionieren nur in der Kombination Swing-Away-Adapter + Rod-Adapter + Gummidonut. Die Montagehalterung aus dem Basic Kit ist starr.
Der Whip-Adapter MB-T17-WA und der Whip selbst werden separat gekauft, ebenso der Funkmotor.
Der variable 114-mm-ND-Filter, der Swing-Away-Adapter, der verstellbare Rod-Adapter, der Gummidonut-Satz, die Hard-Matte-Masken, die seitlichen und die untere Klappe, Klemmadapter weiterer Durchmesser und der Universal-Motoradapter. All das enthält das VND Kit (MB-T17-A) bereits.
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