Doppelter 7-Zoll-Rack-Monitor mit einer Einbauhöhe von 3U für die Sendeleitung, den Schnittraum und den Übertragungswagen. Zwei unabhängige IPS-Panels mit einer Auflösung von 1920 × 1200 und 4K-HDMI- sowie Composite-Video-Ein- und Ausgängen, dreifarbige Tally-Anzeigen an jedem Bildschirm, Wellenformanzeige mit Vektorskop und bis zu 32 benutzerdefinierte 3D-LUT-Tabellen.…
Doppelter 7-Zoll-Rack-Monitor mit einer Einbauhöhe von 3U für die Sendeleitung, den Schnittraum und den Übertragungswagen. Zwei unabhängige IPS-Panels mit einer Auflösung von 1920 × 1200 und 4K-HDMI- sowie Composite-Video-Ein- und Ausgängen, dreifarbige Tally-Anzeigen an jedem Bildschirm, Wellenformanzeige mit Vektorskop und bis zu 32 benutzerdefinierte 3D-LUT-Tabellen. Die Konfiguration ist auch über das Netzwerk von einem Computer aus möglich. Die Variante -H ist HDMI-only; die Version mit SDI heißt D71 PLUS.

Einbauhöhe 3U, Tiefe 30,5 mm, zwei unabhängige Einstellungen
Der D71 PLUS-H ist kein Kameramonitor – es handelt sich um ein Rack-Panel für Videowände, Schnittplätze oder Übertragungswagen. In einem Metallgehäuse mit den Abmessungen 482,6 × 132 × 30,5 mm sind zwei 7-Zoll-IPS-Displays untergebracht, jedes mit eigenem Eingang, eigener Tastenreihe und eigenen Einstellungen. Auf den beiden Bildschirmen können Sie somit zwei verschiedene Kameras gleichzeitig verfolgen.
Die Einbauhöhe beträgt 3U, sodass das Panel in einen handelsüblichen 19-Zoll-Rahmen eingeschraubt werden kann. Das Gewicht von 1.890 Gramm und die Tiefe von nur 30,5 Millimetern sind beim Aufbau einer mobilen Regiekabine entscheidend: Im Übertragungswagen zählt jeder Zentimeter Platz und jedes zusätzliche Watt Wärme.

Helligkeit 450 cd/m², Kontrastverhältnis 1100:1, Betrachtungswinkel 160°
Jedes der beiden IPS-Displays hat eine Auflösung von 1920 × 1200 Pixeln im Seitenverhältnis 16:10 und einen Pixelabstand von 0,07875 Millimetern. Farben werden naturgetreu wiedergegeben, und die Darstellung bleibt auch bei feinen Strukturen gut lesbar.
Die Helligkeit von 450 cd/m² und der Kontrast von 1100:1 eignen sich für den Einsatz unter einem Dach – im Studio, im Schnittraum oder im Fahrzeug. Für den Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Monitor nicht geeignet und wird vom Hersteller auch nicht dafür angeboten. Die Betrachtungswinkel betragen 80° zu jeder Seite, also 160° horizontal wie vertikal: Das Bild verändert seine Farbe nicht, selbst wenn man es von der Seite oder von oben betrachtet.
Jeder Bildschirm verfügt über eine eigene Reihe von Tasten auf der Vorderseite: MENU, zwei Pfeiltasten mit Lautstärkeregelung, EXIT, die programmierbaren Tasten F1 und F2, MODE sowie den Netzschalter. Die F-Taste dient als Schnellzugriff auf die am häufigsten genutzten Funktionen, sodass Sie sich während des Betriebs nicht durch das Menü kämpfen müssen.
Für jeden Bildschirm leuchtet ein eigener Tally-Balken in drei Farben – rot, grün und gelb. Die Steuerung erfolgt über den DB-9-Anschluss auf der Rückseite, sodass der Bediener am Monitor ebenso wie die Regie genau weiß, welche Kamera auf Sendung ist und welche bereitsteht.
Nur HDMI und Composite-Video – diese Variante ist HDMI-only
Auf der Rückseite befinden sich für jeden der beiden Bildschirme jeweils ein HDMI-Eingang und -Ausgang sowie ein Composite-Video-Eingang (CVBS) und -Ausgang über BNC-Anschlüsse. Hinzu kommen zwei Cinch-Eingänge für L/R-Ton und ein Stereo-Kopfhörerausgang.
Der HDMI-Eingang unterstützt 4K UHD (3840 × 2160) bis 30 Hz und DCI 4K (4096 × 2160) bei 24 Hz sowie 1080p bis 60 Bilder, 1080i, 720p sowie Standardauflösungen wie 480i/576i/480p/576p. Der Composite-Eingang erkennt PAL und NTSC automatisch.
Beachten Sie auf den Fotos der Rückseite den Siebdruck „3G-SDI IN“ und „3G-SDI OUT“: Das Gehäuse entspricht dem Modell D71 PLUS, doch bei der Variante -H befinden sich unter diesem Aufdruck leere, mit Blindstopfen verschlossene Öffnungen, und die Anschlüsse sind nicht bestückt. Wer SDI benötigt, greift zum Modell D71 PLUS.
Eingänge und Ausgänge sind doppelt vorhanden, sodass sich das Gerät in eine Kette einbinden lässt: Das Signal wird ohne Verwendung eines Splitters an einen weiteren Monitor, einen Recorder oder die Regie weitergeleitet. Die Stromversorgung erfolgt über einen koaxialen 12-V-DC-Anschluss oder einen vierpoligen XLR-Stecker, beide im Bereich von 9 bis 24 V.


Neben den Videoanschlüssen befindet sich eine LAN-Buchse. Nach dem Anschluss an das Netzwerk meldet sich das Panel mit seiner IP-Adresse an und lässt sich vom Computer aus mit dem Programm GPIO konfigurieren, das der Hersteller zum Download anbietet. Nach der Anmeldung wird der Monitor anhand der IP-Adresse hinzugefügt; anschließend lassen sich über die Tastatur die Eingänge umschalten sowie Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Schärfe und Hintergrundbeleuchtung einstellen – und zwar für jeden der beiden Bildschirme separat (0 ist der linke, 1 ist der rechte).
An einer Wand, an der fünf oder zehn Bildschirme übereinander angebracht sind, bedeutet dies einen Unterschied zwischen einer Minute und einer halben Stunde, die man auf der Leiter verbringen muss. Hinweis des Herstellers: Das Programm läuft unter Windows.
Der USB-Anschluss auf der Rückseite dient zur Firmware-Aktualisierung und zum Einlesen eigener LUT-Tabellen von einem USB-Stick.
Bis zu 32 eigene .cube-Tabellen von einem USB-Stick
Das Panel verfügt über eine integrierte Konvertierung vom logarithmischen Profil in Rec.709 und kann darüber hinaus bis zu 32 eigene Tabellen im .cube-Format laden. Die Dateien werden im Stammverzeichnis des USB-Sticks gespeichert und über einen Adapter in den USB-Anschluss auf der Rückseite geladen. So sehen Sie das gewünschte Erscheinungsbild bereits während der Dreharbeiten und nicht erst im Schnittraum.
Das Instrumentenset umfasst Wellenformanzeigen (RGB-Parade, YUV-Parade, Y-Parade), Vektorskop, Helligkeits- und RGB-Histogramm, Phase und Tonpegel, Peaking, Zebra, Falschfarben, Vergrößerung, Pixel-zu-Pixel-Anzeige, Bildmarkierungen und ein 9-Feld-Raster. Die Messkurven lassen sich einzeln oder alle gleichzeitig mit einem Knopfdruck im Modus „All Scopes“ aufrufen – sie ersetzen dann ein separates und deutlich teureres Messgerät.
Beide Bildschirme lassen sich unabhängig voneinander einstellen, sodass auf dem einen das reine Bild und auf dem anderen die Signalanalyse derselben Kamera angezeigt werden kann.

In der Sendeleitung werden die Bildschirme übereinander angeordnet, um von dort aus zahlreiche Kameraeingänge gleichzeitig zu überwachen; dabei zeigt die integrierte Tally-Anzeige stets an, was gerade auf Sendung ist und was aufgezeichnet wird.
Im mobilen Übertragungswagen kommt es auf Platz und Wärme an. Der D71 PLUS-H ist flach, leicht und verbraucht höchstens 21 W, sodass er in einen Rahmen passt, in dem ein tieferer Monitor im Weg wäre. Neben der Live-Übertragung eignet er sich auch für die Postproduktion, am Drehort, für Konzertübertragungen und für mobile Sets, die per Flugzeug transportiert werden.


Zum Feelworld D71 PLUS-H passt folgendes Zubehör. Ausgewählt nach den Anschlüssen und der Stromversorgung, die das Produkt tatsächlich besitzt.
HDMI-Kabel – Vollwertige HDMI-Kabel (Typ A an beiden Enden) von 0,8 bis 10 Metern für die Verbindung mit Bildmischer, Kamera oder Player.
| Hersteller: | Feelworld |
| Kategorie: | Studio-Monitore |
| Größe | 7" |
| Eingänge überwachen | HDMI · 4K-HDMI · Komposit-Video |
| Leuchtkraft | 450cd/m2 |
| Auflösung des Panels | 1920x1200 |
| Monitor-Stromversorgung | 12V XLR · 12V |
| Andere Merkmale | gestell · Tally · 3D-LUT-Korrektur |
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